Der internationale wissenschaftliche Beirat des Capital4Health-Verbundes traf sich vom 3. bis 5. Dezember 2018 zu seinem jährlichen Treffen mit den wissenschaftlichen Teams der Teilprojekte. Der dreitägige Austausch mit vielen Diskussionen, Arbeitsgruppen und informellen Gesprächen fand wie auch in den Vorjahren am Department für Sportwissenschaft und Sport des FAU in Erlangen statt.

Nach der Eröffnung des Treffens durch den neuen Verbundkoordinator von Capital4Health, Prof. Dr. Klaus Pfeifer, präsentierten die Teilprojekte im World Café-Format erste Ergebnisse aus der 2018 abgeschlossenen ersten Projektphase, den aktuellen Stand der Interventionen sowie künftige wissenschaftliche Herausforderungen. Am zweiten Tag wurden auf dieser Basis unter Leitung der Beiratsmitglieder zentrale „Storylines“ für wissenschaftliche Publikationen zur ersten Förderphase sowie Strategien für die Optimierung der zweiten Phase erarbeitet. Der dritte Tag diente der Finalisierung der Publikationsstrategie sowie der Planung eines vom wissenschaftlichen Nachwuchs (Young Researchers Network) des Verbundes gestalteten Sonderhefts zu Capital4Health.

Das Treffen schloss mit einem Gastvortrag von Prof. Dr. Evelyne de Leeuw zum Thema „The Next Nexus: Healthy Airports – Knowledge, evidence and politics in transformative aviation health settings“.

Der Beirat berät die Teilprojekte von Capital4Health bei Fragen zu theoretischen Grundlagen, zum Interventionsdesign, zu Evaluationsmethoden, zur Vernetzung mit Projektpartnern sowie zu wissenschaftlichen Publikationen. Mit Prof. Dr. Thomas Abel (Universität Bern, Schweiz), Dr. Matthias Bergmann (ISOE, Frankfurt am Main), Prof. Dr. Rolf Holle (Helmholtz Zentrum München), Prof. Dr. David Hunter (University of Newcastle, Großbritannien), Prof. Dr. Evelyne de Leeuw (University of New South Wales, Australien), Prof. Dr. Abby King (Stanford University, USA) und Prof. Dr. Louise Potvin (Univiersity Montréal, Kanada) ist er mit hochkarätigen internationalen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bewegungsförderung, Public Health, Transdisziplinäre Forschung und Gesundheitsökonomie besetzt.